Myxomatoseist eine gefährliche Viruserkrankung bei Kaninchen, die oftmals eine hohe Ausbreitungs- und Sterberate verzeichnet.
Die Übertragung des Krankheitserregers kann auf unterschiedlichen Wegen stattfinden: so wird das Virus zum einen von blutsaugenden Insekten, wie Stechmücken und Kaninchenflöhen oder aber durch Milben, Zecken, Fliegen und Läuse übertragen. Eine weitere Ansteckungsgefahr besteht durch gesammeltes Grünfutter oder Tröpfcheninfektion von Kaninchen zu Kaninchen. Myxomatose ist auf andere Tiere, wie Hunde und Katzen oder auf Menschen nicht übertragbar.
Es ist kaum möglich die Kaninchen vor dem Virus zu schützen, nur eine Impfung bietet sicheren Schutz. Hier sollte auf jeden Fall Rücksprache mit dem örtlichen Tierarzt genommen werden, da sich die Situation in der jeweiligen Region jedes Jahr ändern kann. Sobald die Krankheit ausgebrochen ist, ist eine Heilung nicht mehr möglich. Auch der Einsatz von Antibiotika und anderen Medikamente kann das Versterben der Tiere nicht verhindern.
Die ersten Anzeichen der Myxomatose sind Schwellungen an den Augen, Augenausfluss, Ödeme (Bindehautentzündung), später können Anschwellungen im Kopfbereich und eitriges Augensekret beobachtet werden. Im letzten Krankheitsstadium kann es zu Fieber und Ödembildung am ganzen Körper kommen. Während die Tiere zu Beginn der Krankheit noch recht munter sind und gut fressen, zeigen sie nach 1 – 2 Wochen Appetitlosigkeit, stellen die Nahrungsaufnahme und sterben.
Hobbersdorf - Weltweit sinkende Lagerbestände und eine steigende Nachfrage nach Agrarrohstoffen haben zu langfristig steigenden Getreidepreisen geführt. Besonders betroffen sind Weizen und Mais. So haben sich die Preise für Brotweizen in den vergangenen 12 Monaten verdoppelt.
Direkte und indirekte Gründe für die Preisexplosion sind:
- Ernteausfälle von 25%-30% in Deutschland im Jahr 2007 - weltweit erhöhte Getreidenachfrage durch Schwellenländer - anhaltend hohe Energiepreise - starke Förderung alternativer Energiequellen, wie Bioethanol und Biogasanlagen, die nachwachsende Rohstoffe zur Produktion benötigen - rückläufige Anbauflächen für Weizen und Gerste wegen steigendem Maisanbau für die Ethanolherstellung und Biogasanlage - Preiserhöhungen durch Spekulationen an den Rohstoffmärkten
Die genannten Gründe führen zu einem verschärften Wettbewerb auf dem Getreidemarkt und folglich zu steigenden Einkaufspreisen für verarbeitende Betriebe, wie die Firma Ströh. Da Agrarrohstoffe die Hauptkomponente unserer Mehl- und Futterprodukte darstellen, hat die Rohstoffralley erhebliche Auswirkung auf unsere Preisbildung. Daher sind wir gezwungen die Preiserhöhungen zumindest teilweise an unsere Kunden weiterzugeben.
25.09.2007
UMGEHUNGSGERINNE AN DER HOBBERSDORFER MÜHLE
Von Boetticher will wieder Fische schwimmen sehen
HOBBERSDORF - "Der mikrobiologische Zustand unserer Gewässer ist wirklich gut. Unser Hauptproblem: Es fehlen die Fische, weil unsere Flussläufe zu sehr baulich verändert sind", erklärte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Christian von Boetticher (CDU) bei seinem Besuch an der Hobbersdorfer Mühle.
Damit Fische bald wieder munter in der Schwartau schwimmen können, plant dort der Wasser- und Bodenverband (WBV) Schwartau ein "Umgehungsgerinne" für das Stauwehr der Mühle, das mit seiner Höhe von 2,60 Metern für Fische, Otter und Kleinlebewesen unüberwindbar ist. Die 290 Meter lange neue Wasserstrecke, deren Bau für 2008 vorgesehen ist, soll den Tieren das Wandern barrierefrei ermöglichen. Die Kosten werden mit 250 000 Euro kalkuliert.
Mit einer ganzen Reihe von Aktivitäten hat der WBV bereits zur Renaturierung der Schwartau beigetragen. Von Boetticher dankte Robert Muus, Vorsitzender des WBV Ostholstein und Hanna Kirschnick-Schmidt, Geschäftsführerin des WBV Ostholstein und Vorsitzende des Vereins "Wasser, Otter, Mensch", stellvertretend für alle engagierten Umweltschützer: "Sie haben dafür gesorgt, dass viele Menschen an einem Strang ziehen, um die Schwartau für Fische und Otter wieder attraktiv zu machen." Der Minister dankte auch dem Mühleneigentümer Horst- Wilhelm Ströh für seine Kooperation und um es nicht bei Worten zu belassen, überreichte er dem WBV-Vorsitzenden Muus einen Förderbescheid in Höhe von 29.700 Euro für die Planung des Vorhabens.
Quelle: Lübecker Nachrichten, 2007
VOGELGRIPPE - VIRUS H5N1
Informationen über die Vogelgrippe
Was ist Vogelgrippe? Erkrankung des Geflügels durch Vogel-Influenza-Viren.
Welcher Virustyp ist verantwortlich für diese Seuche? H5N1
Übertragung? Durch Körperflüssigkeiten und Kot
Welche Tierarten sind betroffen? Geflügel und Zugvögel
Kann das Virus nach Deutschland gelangen? Ja! Bei milden Temperaturen können die ersten Zugvögel im Januar und Februar (Hauptvogelzug März/ April) eintreffen. Eine besondere Gefahr möglicherweise durch Wildenten, diese ziehen in Ost-West-Richtung. Kann H5N1 für den Menschen gefährlich werden? Ja! Das Virus kann tödlich sein, wenn man sich an kranken Tieren infiziert. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist zur Zeit nicht bekannt, lässt sich aber nicht ausschließen.
Gibt es Medikamente? Ja, diese können helfen, den Verlauf der Grippe abzuschwächen (z.B.Tamiflu oder Relenza).
Wie kann man sich schützen? Kontakt mit toten Wildvögeln meiden! Geflügelprodukte kochen oder durchbraten! Reisen in Risikoländer meiden bzw. Hinweise der Behörden beachten!
Welche Vorsorge trifft unsere Regierung? An den Grenzen müssen Reisende aus den betroffenen Ländern Geflügelprodukte deklarieren, Transporte werden untersucht. Es werden Notfallpläne entwickelt. Medikamente wurden für den Notfall eingekauft. Die Entwicklung von Impfstoffen wird vorangetrieben. Es wird Eilverordnung für Stallpflicht vorbereitet. Es ist wahrscheinlich, dass Stallpflicht für heimisches Geflügel nötig wird.
18. Januar 2006
MEHL RICHTIG LAGERN
So bleibt Ihr Getreide und Mehl lange haltbar!
Getreide ist ein lebendes Produkt, das während der Lagerung atmet. Es nimmt Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid, Wärme und Wasser ab: es schwitzt. Aus diesem Grund ist eine sachgemäße Lagerung besonders wichtig.
Die drei wichtigen Worte lauten: TROCKEN, LUFTIG, KÜHL! So ist Getreide jahrelang haltbar!
Optimal ist die Aufbewahrung des Getreides an kühlen und trockenen Orten in Getreidesäcken oder Korntruhen. Hingegen ist das Lagern von Getreide in luftundurchlässigen Gefäßen oder an warmen und feuchten Plätzen (z.B. in Nähe der Geschirrspülmaschine, Heizung etc.) schädlich für die Qualität des Getreides und vermindert dessen Haltbarkeit.
Mehl ist weniger lange lagerfähig als Getreide. Während Getreide sogar bis zu zehn Jahre oder länger seine Eigenschaften beibehält, kann Mehl unter normalen Bedingungen nicht über ein Jahr gelagert werden. Längere Lagerung verursacht allmähliche Veränderungen im Mehl, die zur Verschlechterung der Qualität führen. Bei ungünstigen Bedingungen (Wärme oder Feuchte) kann das Mehl ranzig werden, säuern oder selbsterwärmen. Auch Schimmel oder Schädlingsbefall kann entstehen.
Offensichtlich wird durch die richtige Lagerung des Getreides oder Mehls die Haltbarkeit, sowie die Qualität erheblich verlängert bzw. geschützt. Deshalb sollte die Lagerung sorgfältig und sachkundig vorgenommen werden, um so Verluste und Qualitätsverminderungen zu vermeiden.
28.09.2005
KANINCHENSEUCHE KOKZIDIOSE
Was ist eigentlich Kokzidiose und was kann ich dagegen tun?
Kokzidiose ist eine häufig auftretende Darmerkrankung in Geflügel- und Kaninchenbeständen. Hierbei dringen einzellige Darmparasiten, die Kokzidien, in die Schleimhautzellen des Darmes ein und vermehren sich dort. Im Verlauf der Krankheit verlassen die Kokzidien die Wirtszelle um neue Zellen zu befallen. Dies führt zu einer erheblichen Schädigung der Darmschleimhaut, die nun ihre Verdauungsfunktion nicht mehr erfüllen kann: Appetitlosigkeit und schwerer, teilweise blutiger Durchfall sind die Folgen. Besonders bei Jungtieren steigt die Sterberate nach Ausbruch der Kokzidiose drastisch. Besonders dramatisch ist die lawinenartige Verbreitung der Kokzidien von dem erkrankten Tier über den Kot auf den Bestand.
Glücklicherweise kann der Züchter durch die Fütterung von Kokzidiostatika die Vermehrung der Parasiten unterbinden und somit den Ausbruch der Krankheit verhindern. Kokzidiostatika sind Substanzen, die als Zusatzstoffe futtermittelrechtlich zugelassen und in ihrer Verwendung genau geregelt sind. Diese Substanzen wirken nachweislich gegen Kokzidiose und sind für Tier, Mensch und Umwelt unbedenklich. Schon der Tierschutzanspruch gebietet den prophylaktischen Einsatz von Kokzidiostatika.
Unser Holstenstolz Kaninchenfutter Type 139 Mast enthält Kokzidiostatika und kann prophylaktisch gegen Kokzidiose gefüttert werden.
13.07.2005
Wie viel wiegt mein Pferd?
Fütterungsempfehlungen
basieren häufig auf dem Lebendgewicht des Pferdes und sollen dem Reiter
einen Anhaltspunkt für die Berechnung der Futterration geben. Doch
wissen Sie wirklich wieviel Ihr Pferd oder Pony wiegt? Laut dem
Futterhersteller Versele-Laga (Cavalor) kann jeder Reiter das Gewicht
seines Tieres mit einer einfachen Formel einschätzen: . Gewicht in kg = Brustumfang in cm x Brustumfang in cm x Körperlänge in cm 11.900
...............
Durchschnittliche Gewichtsangaben nach Rasse:
Araber: 400-500 kg Fjordpferd: 400 kg Shetlandpony: 150-180 kg Traber: 400-550 kg Vollblut: 400-550 kg Warmblüter: 500-800 kg Welsch Pony: 225-350 kg Zugpferd: 800-1.000 kg
27. März 2008
VIELE FRAGEN RUND UMS BROT
Wie gesund ist eigentlich Brot? Brot
enthält viele wichtige Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine,
Ballaststoffe und Kohlenhydrate. Diese sind B-Vitamine, Vitamin E,
Kalzium, Magnesium, Selen und Spurenelemente wie Zink, Eisen, Kupfer
und Mangan. Die Vitamine der Gruppe B sorgen für schöne Haut und Haare.
Biotin regt den Stoffwechsel an und versorgt die Haut mit
Aufbaustoffen. Der Biotingehalt des Körpers pro Tag kann schon mit 4
Scheiben Brot gedeckt werden. Vitamin E neutralisiert zellschädigende
Stoffwechselprodukte und beugt somit dem Alterungsprozess der Haut vor.
Was geschieht mir den Nährstoffen beim Mahlen? Die
Nährstoffe des Getreides bleiben beim Mahlen des Mehls erhalten. Wer
sich besonders ballaststoffreich ernähren will, sollte Vollkornmehl und
Vollkornschrot den Typenmehlen vorziehen. Je geringer die Typenzahl
eines Mehles, desto weniger Mineralstoffe und Ballaststoffe enthält es.
. Welche Zusatzstoffe dürfen in das Brot? Zusatzstoffe
sind Substanzen, die vorwiegend nur aus technischen Gründen
hinzugegeben werden und meistens keinen Nährwert oder Geschmack haben.
Lebensmittelrechtlich könnte bis zu 50 Zusatzstoffe hinzugefügt werden.
Meistens werden es jedoch nicht mehr als 20. Manche Brotsorten
enthalten sogar keinerlei Zusatzstoffe. Folgende unbedenkliche Stoffe
können dem Brot hinzugefügt werden: Emulgatoren, Mehlbehandlungsmittel,
Konservierungsstoffe, Säureregulatoren, Frischhaltemittel,
Teigsäurungsmittel. . Warum ist Schwarzbrot schwarz? Schwarzbrot
ist ein Roggenvollkornbrot. Das Roggenmehl ist dunkler als Weizenmehl.
Nach dem Hinzufügen von Malz bekommt das eigentlich gräuliche Brot die
dunkelbraune Farbe.