FIRMENGESCHICHTEDie Geschichte dieses Unternehmens beginnt vor gut 200 Jahren. Im Jahr 1799 pachtet Johann Christian Johst die „Hubberstorffer Mühle“ von dem damaligen Domkapitel zu Lübeck. Er gliedert der Mühle, die seit Mitte des 16. Jahrhunderts besteht, eine Kupfer-, Öl- und Getreidemühle an. Sie wird durch die Wasserkraft der Schwartau betrieben. Im Jahre 1838 übernimmt Detlev Friedrich Johst die Pacht. In seine Zeit fällt die bahnbrechende Einführung des freien Handels. Geschäftstüchtigkeit des Einzelnen und Leistungsfähigkeit sind von dort an bis heute die entscheidenden Kriterien. 1870 überträgt Johst seinem Sohn Wilhelm Christian Johst die Mühle. Ihm und seiner Tüchtigkeit ist es zu verdanken, dass auch die harten Zeiten des Ersten Weltkrieges und der Inflation der Mühle nichts anhaben konnten. 1914 übernimmt die Familie Ströh die Mühle. Seitdem befindet sich unser Unternehmen in Familienbesitz. Zuerst ist Wilhelm Ströh sen. Inhaber der Mühle, ab 1924 übernimmt Wilhelm Ströh jun. die Verantwortung. Bis dato widmete man sich in der „Hobbersdorfer Mühle“ der Herstellung von Backschroten, Roggen- und Weizenmehlen. Mit der landwirtschaftlichen Entwicklung gehören von den 20er Jahren dann auch Produkte für die Tierernährung zum Programm. Die erfolgreiche Arbeit von Wilhelm Ströh wird im Jahr 1938 durch den großen Brand zurückgeworfen. Durch eine Staubexplosion verbrennen 25.000 Zentner Korn und Futterstoffe: alte und neue Mühle liegen in Schutt und Asche. Nach dem Wiederaufbau durchsteht Wilhelm Ströh mit seiner Mühle auch den Zweiten Weltkrieg. Im Zuge des industriellen Aufbaus wird aus dem kleinen Mühlenbetrieb ein Großbetrieb. Kurz bevor Horst Wilhelm Ströh 1976 den Betrieb übernimmt, verursacht eine Selbstentzündung 1975 zum zweiten Mal ein Feuer: Teile des Kraftfutterwerks brennen erneut bis auf die Grundmauern nieder. Es entsteht ein Sachschaden von 15 Millionen Mark. |
Qualität & Verantwortung - unsere Unternehmensphilosophie. |
